Pulse Vending
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Lieferung & Aufstellung: Der Tag 0 ohne Überraschungen

Heute wird's physisch: Ein Automat ist ein 300+-Kilo-Gerät, das per Spedition kommt und einmal sauber an seinen Platz muss. Mit Vorbereitung ist Tag 0 in zwei bis drei Stunden komplett erledigt – inklusive erster Befüllung. Ohne Vorbereitung wird er zur Improvisationsübung. Hier ist der Ablauf.

Vor dem Liefertag: die letzten drei Checks

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    Einbringweg final: Türbreiten, Ecken, Schwellen, ggf. Aufzug – gegen die Gerätemaße geprüft (beim PV1100: 1.955 × 1.160 × 870 mm, ~330 kg). Achtung Detail: Der Weg muss nicht nur breit genug, sondern auch wende-tauglich sein (Ecken!).

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    Speditionsdetails klären: Standardlieferung heißt oft „frei Bordsteinkante" – kläre vorab, was vereinbart ist und organisiere fürs letzte Stück mindestens einen kräftigen Helfer plus ggf. Hubwagen/Treppensteiger, wenn der Weg es verlangt.

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    Standortgeber gebrieft: Zeitfenster, Zugang, Parkmöglichkeit für den LKW, Ansprechperson vor Ort.

Der Liefertag Schritt für Schritt

1. Annahme: erst prüfen, dann quittieren

Vor der Unterschrift das Gerät äußerlich prüfen: Verpackung intakt? Keine Druckstellen, Kratzer, Glasbruch? Jeden Verdacht sofort auf dem Lieferschein vermerken und fotografieren – ein nachträglich gemeldeter Transportschaden ist kaum durchsetzbar (die Regeln dazu im Helpcenter). Zwei Minuten Sorgfalt schützen vierstellige Werte.

2. Einbringung und Platzierung

Gerät auspacken (Verpackungsmaterial nimmt die Spedition je nach Vereinbarung mit – sonst entsorgen du, nicht der Standortgeber!), zum Platz bringen, aufstellen:

  • Position: exakt wie in der Vereinbarung skizziert – sichtbar, Tür voll zu öffnen, Luftzirkulation hinter dem Gerät nach Herstellervorgabe.

  • Ausrichten: Mit den Montagefüßen ins Lot bringen – ein schiefer Automat sieht nicht nur schief aus, er kann Ausgabestörungen produzieren. Wasserwaage oder Wasserwaagen-App genügt.

  • Außenstandort: Wetterschutzdach und Verankerung gehören an Tag 0 montiert, nicht „nächste Woche".

3. Anschluss und Inbetriebnahme

Ans Stromnetz (die geklärte, abgesicherte Steckdose – keine Mehrfachstecker-Ketten!), einschalten, Grundfunktionen prüfen: Kühlung läuft an, Display an, Telemetrie verbindet sich (Netzabdeckung hattest du beim Vor-Ort-Check geprüft). Die geführte Inbetriebnahme moderner Geräte ist bewusst schlank – beim PV1100 reden wir über Minuten, nicht Stunden; die Schritt-für-Schritt-Doku liegt bei und steht im Helpcenter.

4. Erstbefüllung mit System

Jetzt zahlt sich die Sortimentsplanung aus: Slot-Plan neben das Gerät, Produkte passend in die Spiralen (locker, Front nach vorn, Schweres nach unten), Preise je Slot hinterlegen bzw. kontrollieren, Kühlung ein paar Stunden arbeiten lassen, bevor die ersten Kunden eiskalte Erwartungen haben. Wechselgeld-Röhren füllen, Glasreiniger-Finish – fertig.

5. Der Abschluss-Moment

Mit dem Standortgeber einmal gemeinsam vor dem fertigen Gerät stehen: kurze Einweisung („so erreichen Sie mich, das machen Sie bei Störungen: nichts – anrufen genügt"), Kontaktdaten am Gerät, Dankeschön. Dieser Moment ist Beziehungspflege pur – und dein erster Marketing-Auftritt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vorab: Einbringweg, Speditionsumfang („Bordsteinkante"?), Helfer, Standortgeber-Briefing.

  • Annahme: prüfen → Schaden sofort vermerken + fotografieren → dann erst quittieren.

  • Aufstellen: Position laut Vereinbarung, ins Lot ausrichten, außen sofort Dach + Verankerung.

  • Inbetriebnahme in Minuten; Kühlung anlaufen lassen; Ruhezeit nach Transport beachten.

  • Abschluss: Erstbefüllung mit Slot-Plan, Wechselgeld, Standortgeber-Einweisung – morgen ist Eröffnung.

Häufige Fragen

Kann ich die Aufstellung komplett allein machen?

Vom LKW bis zum Platz: nicht ratsam bei 330 kg – organisiere einen Helfer oder buche die erweiterte Lieferung. Alles ab „Gerät steht am Platz" (Ausrichten, Anschluss, Befüllung) ist problemlos Solo-Arbeit.

Was mache ich, wenn beim Auspacken ein Schaden sichtbar wird?

Sofort dokumentieren (Fotos, Lieferschein-Vermerk falls Fahrer noch da) und noch am selben Tag melden – die Fristen bei Transportschäden sind kurz und hart. Gerät nicht weiter aufbauen, bis der Fall besprochen ist.

Muss ein Elektriker den Anschluss machen?

Für die normale Steckdosen-Inbetriebnahme nein – der Automat ist ein steckerfertiges Gerät. Was der Standort liefern muss, ist die ordnungsgemäße, abgesicherte Steckdose (Bedingung in der Vereinbarung); Zweifel an der Hausinstallation klärt der Standortgeber mit seinem Elektriker.

Wie schnell nach dem Aufstellen kann ich verkaufen?

Sobald die Kühlung auf Temperatur ist und die Zahlarten getestet sind – realistisch also am selben Tag oder am Morgen danach. Den strukturierten ersten Verkaufstag mit Testkäufen nimmt sich die nächste Lektion vor.