Münzwechsler-Vergleich – CC6100, Currenza C2 oder Gryphon?
ICT CC6100, NRI Currenza C2 und CPI Gryphon im Vergleich – Bedienung, Wechselgeld-Management und Diagnose, mit klarer Empfehlung je Anwendungsfall.
Zuletzt aktualisiert am 14. Juli 2026
Alle drei Münzwechsler aus unserem Sortiment sind 6-Röhren-Geräte mit MDB-Anschluss und passen an den PulseVend1100 – die Kurzformel: Der ICT CC6100 ist der bewährte Standard im ICT-Ökosystem, der NRI Currenza C2 das servicefreundliche Feintuning-Gerät (besonders als „Blue" mit Display), und der CPI Gryphon nimmt dir mit seinen Float-Automatiken das Wechselgeld-Management weitgehend ab. Dieser Vergleich hilft dir bei der Wahl.
Die Optionen im Vergleich
| Kriterium | ICT CC6100 | NRI Currenza C2 | CPI Gryphon |
|---|---|---|---|
| Röhren/Tuben | 6 | 6 (Zuordnung mechanisch per Tubenkassette, 8 gespeicherte Kombinationen) | 6, selbstauffüllend |
| Münzannahme | konfigurierbar per Servicemenü/DIP | bis zu 32 programmierbare Münzsorten, bis 3 Münzen/s | Kassette per Code oder frei je Röhre belegbar |
| Bedienung am Gerät | Servicemenü + DIP-Schalter | Silver: keine (Menü über Automat/HENRI-Modul); Blue: Display + Tasten mit Klartext | LCD-Bedienfeld (MMI) mit Klartext-Status |
| Wechselgeld-Strategie | manuell befüllen und verwalten | Float-Level je Tube, Float-Up, Tubenzählerkorrektur | vier Float-Modi inkl. Vollautomatik (Auto-Float) und Snapshot |
| Fehlerdiagnose | Fehlercodes E10–E32 + LED-Blinkmuster (Vollreferenz) | LED-Codes (Silver) bzw. Klartext im Display (Blue), Fehlerlog | LED-Ampel (grün/gelb/rot) + Klartext im Display |
| Schnittstellen | MDB u. a. (per DIP wählbar) | MDB, BDV, Executive | MDB |
| Besonderheiten | nahtlos im ICT-Verbund (XBA-Scheinleser wird durchgeschleift) | Inventurtasten A–F zum Abschöpfen, Sicherheitslevel je Münze | lernende Münzmischung nach Kundenverhalten, geführte Reinigung |
| Einzelartikel | CC6100 einbauen & bedienen | Currenza C2 einrichten | Gryphon einbauen & bedienen |
Wann der ICT CC6100 die richtige Wahl ist
Du setzt ohnehin auf ICT-Komponenten (XBA/S7A/X7P-Scheinleser, DCM5) – der CC6100 fügt sich per Durchschleif-Verkabelung nahtlos ein.
Du willst ein robustes Standardgerät mit klassischer Einmal-Konfiguration („einbauen, einstellen, läuft").
Die LED-Blinkmuster-Diagnose und unsere komplette Fehlercode-Referenz machen die Fehlersuche auch ohne Display gut beherrschbar.
Wann der Currenza C2 die richtige Wahl ist
Du passt Konfigurationen häufiger vor Ort an – dann lohnt der C2 Blue mit Display und Klartext-Bedienung direkt am Gerät.
Du willst die Münzannahme fein steuern (Sicherheitslevel je Münzsorte gegen Falschgeld, Sperrmasken, Zweitwährung/Token über das HENRI-Modul).
Du rüstest ältere Automaten nach, die noch BDV oder Executive sprechen – der C2 beherrscht alle drei Protokolle.
Als generalüberholter C2 Silver ist er zudem die preisbewusste Wahl für den Serienbetrieb mit fester Konfiguration.
Wann der Gryphon die richtige Wahl ist
Du willst möglichst wenig Zeit mit Wechselgeld verbringen: Float to Value oder Auto-Float halten den Röhrenbestand selbstständig so, dass der Automat kaum je „Bitte passend zahlen" zeigt.
Deine Standorte haben wechselndes Zahlverhalten – der Gryphon passt die Münzmischung ans tatsächliche Kundenverhalten an.
Du magst Klartext statt Blinkcodes: Das MMI-Display führt durch Konfiguration, Diagnose und die geführte Reinigung.
Unsere Empfehlung nach Anwendungsfall
Erstausstattung PulseVend1100 mit Scheinleser: CC6100 – eingespieltes ICT-Duo, einfachste Verkabelung.
Viele Standorte, wenig Servicezeit: Gryphon – die Float-Automatik minimiert Wechselgeld-Fahrten.
Häufige Anpassungen vor Ort / Altgeräte-Nachrüstung: Currenza C2 Blue (bzw. Silver für Serienbetrieb).
Alle drei findest du im Shop; wenn du unsicher bist, welcher Wechsler zu Standort und Sortiment passt, melde dich unter info@pulse-vending.de – wir beraten ehrlich, auch wenn die Antwort „der günstigere reicht" lautet.
Das Wichtigste auf einen Blick
Alle drei sind 6-Röhren-MDB-Wechsler und laufen am PulseVend1100 – Unterschiede liegen in Bedienung und Wechselgeld-Management.
CC6100 = bewährter ICT-Standard mit DIP/Servicemenü und LED-Diagnose.
Currenza C2 = Feinsteuerung und Servicefreundlichkeit; Blue mit Display, Silver für feste Konfigurationen; kann auch BDV/Executive.
Gryphon = maximale Automatik (vier Float-Modi, lernende Münzmischung) und Klartext-Display.
Wechselgeld-Logik und Befüll-Routine bleiben bei jedem Modell Betreiberaufgabe – nur der Aufwand unterscheidet sich.
Häufige Fragen
Passen alle drei Münzwechsler an den PulseVend1100?
Ja – alle drei sprechen MDB und werden am selben Bus wie Kartenterminal und Scheinleser betrieben. Unterschiede gibt es bei der Verkabelung im Detail (z. B. Durchschleifen des Scheinlesers beim ICT-Verbund) – die Einzelartikel zeigen den Einbau Schritt für Schritt.
Welcher Münzwechsler macht am wenigsten Arbeit im Alltag?
Der Gryphon: Mit Float to Value oder Auto-Float verwaltet er den Wechselgeldbestand weitgehend selbst und passt die Münzmischung ans Kundenverhalten an. Beim CC6100 und C2 planst du Befüllung und Float-Level selbst – beim C2 unterstützen Float-Up und Tubenzählerkorrektur.
Ich habe einen alten Automaten mit Executive-Protokoll – welcher Wechsler geht?
Der Currenza C2 – er beherrscht neben MDB auch BDV und Executive und ist damit die erste Wahl für Nachrüstungen an Altgeräten (z. B. Sielaff, siehe Sielaff-Artikel).
Was passiert bei einer Störung?
Jedes Modell meldet sich anders: der CC6100 mit E-Codes und LED-Blinkmustern (Referenz), der C2 Blue mit Klartext im Display, der Gryphon mit LED-Ampel plus Display-Diagnose. Die symptombasierte Fehlersuche für alle: Bargeld-Troubleshooting.